Tauchteile

Tauchkappen, Griffe und Zeichnungsteile

Tauchteile und Tauchkappen aus Weich-PVC

Schützen, isolieren und kennzeichnen: Bei Hagemann erhalten Sie Tauchkappen und kundenspezifische Tauchteile aus Weich-PVC für Rohrenden, Profile, Gewinde, Kabel und Griffe. Wählen Sie aus vielen Standardabmessungen oder senden Sie uns Ihre Zeichnung. Wir prüfen Machbarkeit, Material und Stückzahl und empfehlen die passende Ausführung.

Für eine schnelle Prüfung: Maße oder Zeichnung, Stückzahl, Einsatzbedingungen und besondere Materialanforderungen mitsenden.

Überblick

Tauchteile auf einen Blick

PVC-Tauchteile von Hagemann Systems Solutions – das Wichtigste in Kürze:

Sortiment

Tauchkappen, Griffe und Sonderteile im Überblick

Ob Rundkappe, Abdeckung, Griff oder Zeichnungsteil: Zunächst prüfen wir, ob eine vorhandene Standardausführung passt. Für abweichende Maße und Geometrien klären wir eine kundenspezifische Lösung.

Tauchkappen

Griffe

Schutz- und Sonderteile

Handgriff schwarz QT1B7547
Roter Muldengriff P_16
Flexfit caps
Finger grip, Type 2
handgriff rot qt1b7531
Knaufhandgriff schwarz
Vorteile

Ihre Vorteile mit tauchgeformten Weich-PVC-Teilen

Sonderteile tauchgeformt

Wirtschaftlich für kleine und mittlere Serien

Der vergleichsweise einfache Werkzeugaufbau kann die Investitionskosten gegenüber dem Spritzguss reduzieren – insbesondere bei einfachen Geometrien, Sondermaßen und kleineren bis mittleren Stückzahlen.

Nahtlos ohne klassische Formtrennlinie

Tauchgeformte Teile entstehen ohne Anguss und ohne klassische Formtrennlinie. Das ist besonders für Schutz-, Griff- und Isolationsanwendungen vorteilhaft.

Flexibel und einfach montierbar

Dehnbares Weich-PVC lässt sich in vielen Anwendungen ohne Werkzeug aufstecken, liegt eng am Bauteil an und kann begrenzte Maßabweichungen ausgleichen.

An die Anwendung anpassbar

Härte, Farbe, Oberfläche und Materialrezeptur werden projektbezogen auf Montage, Beanspruchung und Umgebungsbedingungen abgestimmt.

Werkstoff

Werkstoff Weich-PVC im Detail

Tauchteile werden aus flexiblem Weich-PVC (PVC-P) gefertigt. Härte, Oberfläche und Materialeinstellung lassen sich an Montage, Beanspruchung und Einsatzbedingungen anpassen. Die konkrete Eignung wird anwendungsbezogen geprüft.

Härte

Weich-PVC-Plastisole gibt es in unterschiedlichen Shore-A-Härten: weichere Einstellungen für leichte Montage und hohe Flexibilität, härtere für Formstabilität und Abriebfestigkeit. Die passende Härte legen wir anwendungsbezogen fest.

Temperaturbereich

Für normale Umgebungstemperaturen stehen Standardqualitäten bereit, für zeitlich begrenzte Lackier-, Trocknungs- und Beschichtungsprozesse temperaturbeständigere Rezepturen. Maßgeblich sind Rezeptur und Einwirkdauer – Dauer- und Spitzentemperatur bestätigen wir je Artikel.

Elektrische Isolation und ESD

Geeignete Rezepturen wirken elektrisch isolierend, einzelne Einstellungen sind ESD-fähig – nicht jede Rezeptur erfüllt beides. Die elektrische Eignung des fertigen Teils ergibt sich aus Material, Wandstärke, Geometrie und Betriebsbedingungen; bei sicherheitsrelevanten Anwendungen legen wir die erforderlichen Prüfwerte projektbezogen fest.

Beständigkeit

Je nach Rezeptur widersteht Weich-PVC Wasser, Salzlösungen, verdünnten Säuren und Laugen sowie ausgewählten Ölen und Reinigungsmitteln; für Außenanwendungen gibt es UV- und ozonstabilisierte Einstellungen. Entscheidend sind Medium, Konzentration, Temperatur und Einwirkdauer.

Hautkontak

Für intensiven Hautkontakt setzen wir speziell formulierte, phthalatfreie Qualitäten ein.

Ausführung

Abmessungen, Farben, Oberflächen

Tauchkappen sind in zahlreichen Durchmessern und Längen verfügbar – viele davon aus vorhandenen Werkzeugen. Weitere Größen und kundenspezifische Geometrien setzen wir nach technischer Prüfung um; die maximal mögliche Länge richtet sich nach Durchmesser und Werkzeug.

Je nach Material, Menge und Ausführung sind Standard- und Sonderfarben möglich. RAL-Farbtöne dienen als Referenz; verfügbare Farben, zulässige Farbtoleranzen und Mindestmengen stimmen wir projektbezogen ab. Farbige Kappen dienen in der Praxis oft der Kennzeichnung, etwa zur Unterscheidung von Baugruppen, Medien oder Prüfständen.

Je nach Rezeptur und Werkzeug sind glatte, glänzende, matte oder strukturierte Oberflächen umsetzbar. Raue oder feinporige Einstellungen verbessern bei Griffanwendungen Haptik und Griffigkeit.

Universal protection caps
Einsatz

Typische Anwendungen und Branchen

Tauchteile schützen Bauteile bei Fertigung, Transport und Lagerung. Typische Anwendungen sind Rohr- und Profilenden, Gewinde, Schraubenköpfe, Muttern und Kabelenden sowie Maskierungen für Galvanik und Lackierung. Als Griff- oder Isolationsschicht unterstützen sie Haptik und elektrische Trennung. Eine definierte Dicht- oder Isolationswirkung muss artikelbezogen geprüft werden.

 

Tauchteile werden unter anderem in folgenden Branchen eingesetzt:

Verfahren

Was sind Tauchteile und wie werden sie hergestellt?

Tauchteile sind nahtlose Formteile aus Weich-PVC, die auf einer beheizten Metallform aufgebaut werden. Die Form wird in PVC-Plastisol getaucht; anschließend geliert die Schicht, kühlt ab und wird von der Form abgezogen. Werkzeugtemperatur, Verweilzeit, Viskosität und Eintauchtiefe beeinflussen den Wandstärkenverlauf.

Das Plastisol besteht aus PVC-Partikeln in flüssigem Weichmacher, die unter Wärme gelieren und beim Abkühlen zu einem flexiblen, gummiartigen Kunststoff aushärten. Es entstehen keine klassischen Angüsse oder Formtrennlinien; verfahrensbedingt sind Wandstärkenverläufe und geringe Ablaufspuren möglich. Ob sich eine Geometrie umsetzen lässt, entscheiden vor allem Entformbarkeit, Radien, Hinterschneidungen und der Materialablauf.

Eng verwandt: die Tauchbeschichtung

Bei der Tauchbeschichtung wird das zu beschichtende Bauteil gereinigt, erwärmt und in flüssiges PVC-Plastisol getaucht. Die entstehende Beschichtung dient je nach Werkstoff, Bauteilgeometrie und Vorbehandlung als Schutz-, Isolations- oder Griffschicht. Für eine dauerhaft haftende, verdrehsichere Verbindung ist gegebenenfalls eine Vorbehandlung mit Haftvermittler erforderlich.

FAQ

Häufige Fragen zu Tauchteilen

Tauchteile entstehen drucklos an einfachen Tauchformen – bei kleinen und mittleren Serien sowie Sonderabmessungen ist das meist die wirtschaftlichere Wahl. Spritzguss spielt seine Stärken bei sehr hohen Stückzahlen und engen Formtoleranzen aus.

Tauchgeformte Teile haben verfahrensbedingt größere Maß- und Wandstärkenschwankungen als viele Spritzgussteile. Verbindliche Toleranzen vereinbaren wir artikelbezogen und prüfen sie bei Bedarf in einer Bemusterung.

Unbeschädigte Kappen lassen sich unter geeigneten Einsatzbedingungen mehrfach verwenden. Prüfen Sie die Kappe vor dem erneuten Einsatz auf Verformung, Risse, Verhärtung und Verschmutzung.

Für zeitlich begrenzte Prozesse bei erhöhten Temperaturen gibt es spezielle PVC-Rezepturen oder alternative Werkstoffe wie Silikon. Zulässige Temperatur und Einwirkdauer gehören zusammen betrachtet; Material und Wiederverwendbarkeit bestätigen wir je Prozess.

Dank des häufig einfachen Werkzeugaufbaus sind Sonderteile auch bei kleineren und mittleren Serien interessant. Die verbindliche Beurteilung erfolgt nach Prüfung von Geometrie, Werkzeugaufwand, Material und Stückzahl.

Hilfreich sind Maße oder eine Zeichnung, die benötigte Stückzahl, der Verwendungszweck, die Einsatztemperatur sowie besondere Anforderungen an Farbe, Oberfläche, Beständigkeit oder elektrische Eigenschaften.

Ja – viele Tauchkappen fertigen wir mit vorhandenen Werkzeugen. Für abweichende Maße oder besondere Geometrien prüfen wir eine kundenspezifische Ausführung.

Anfrage

Schnell zur passenden Ausführung

Sie benötigen eine Standard-Tauchkappe, ein Sondermaß oder ein Tauchteil nach Zeichnung? Senden Sie uns Maße oder Zeichnung, Stückzahl, Einsatzbedingungen und besondere Anforderungen. Wir prüfen vorhandene Werkzeuge, technische Machbarkeit und geeignete Materialoptionen.